Skoda Karoq 2017 – Preise, Maße, Verkaufsstart

Mit dem Yeti-Nachfolger Karoq zeigt Skoda sein erstes echtes Kompakt-SUV

Skoda-Fans mögen den Yeti mit seinem großzügigen Raumangebot und dem originellen Offroad-Look. Aber ein typisches Sport Utility Vehicle (SUV) mit hoher Sitzposition und feiner Linienführung ist der eher kernige Yeti nicht. Also musste ein Nachfolger her, der endlich den Erwartungen der Kunden entspricht. Im Zuge ihrer 2017 gestarteten SUV-Offensive präsentieren die Tschechen dann sogar gleich zwei Modelle: Das Flaggschiff Kodiak und den mit kompakteren Abmessungen gebauten Karoq. Er tritt die Nachfolge des Yeti an und soll mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis sowie mit praktischen Vorteilen bei Kofferraumgröße und Anhängelast die typischen Skoda-Werte nun auch in der SUV-Klasse repräsentieren.

Der Skoda Karoq teilt sich die Bauplattform mit Kodiak, Tiguan und Ateca

Kodiak und Karoq, die ähnlichen Namen lassen bereits vermuten, dass die beiden ersten SUV im Skoda-Programm miteinander verwandt sind. Tatsächlich nutzt der tschechische Hersteller eine gemeinsame Bauplattform des Volkswagenkonzerns, die zugleich die Basis für VW Tiguan und Seat Ateca liefert. Wie sein spanisches Schwestermodell ist der Karoq dabei mit einer Länge von knapp 4,38 Metern und einer Breite von 1,84 Metern ein typischer Vertreter der SUV-Kompaktklasse. Wirklich spektakuläre optische Unterschiede zwischen den kompakten Konzernschwestern gibt es nicht. Doch schon die ersten Bilder vom Karoq bei seiner Präsentation im Frühjahr 2017 haben gezeigt, dass die Tschechen beim Angriff auf dem SUV-Markt ihre 2012 beim Octavia gestartete Eleganz-Offensive weiterführen.

Mit dem Karoq setzt Skoda sein Veredelungsprogramm fort

Mit seinen gerundeten Kanten, den unaufdringlichen Blechfalten und der aufgeräumt wirkenden Front- und Heckpartie reflektiert der Karoq das Veredelungsprogramm, mit dem die Tschechen ihre Baureihen in den letzten Jahren aufgefrischt haben. Dazu zeigt der Karoq das neue Markengesicht, das durch einen kleineren Kühlergrill mit Mittelstrebe und schmale Frontscheinwerfer geprägt ist. Ansonsten haben die Designer für den Karoq einige Anbauteile aus schwarzem Kunststoff vorgesehen, die aber eher urbanen Chic als deftigen Offroad-Charakter ausstrahlen. Die Karosseriearchitektur passt also zum Image vom soliden Skoda und praktischen Alltagsauto mit Understatement-Design.

Mit 520 Liter Ladevolumen verkörpert der Karoq praktische Skoda-Tugenden

Einen großen Laderaum sind Kunden von Skoda gewohnt und da enttäuscht auch der Karoq nicht. Sein Kofferabteil fasst bei aufgestellten Sitzen gut 520 Liter und lässt sich stufenweise bis auf 1800 Liter vergrößern. Das ermöglicht das flexible Sitzplatzkonzept mit drei einzeln umlegbaren Sitzen im Fond. Das Konzept erinnert an Kombis und Familienvans, denen das Kompakt-SUV von Skoda Konkurrenz machen will. Technisch bietet der Karoq allerlei elektronisches Spielzeug für Infotainment, Internet und Vernetzung. An einen Bildschirm mit großzügigen Abmessungen von über neun Zoll hat der Hersteller ebenfalls gedacht. Dazu sind die inzwischen üblichen Assistenzsysteme an Bord, die sich in Ausstattungspaketen oder als Einzelextras buchen lassen. Der Karoq bietet als Premiere bei Skoda außerdem ein Digitalcockpit für die Anzeige der Systeminformationen.

Mit Preisen ab rund 21.000 Euro schickt Skoda den Karoq an den Start

Bei den Antrieben nutzt Skoda für den Karoq zum Teil die vom Kodiak bekannten Benziner und Diesel. Neu ist die 1,0 Liter Einstiegsmotorisierung, die dem kompakten SUV des tschechischen Herstellers eine Leistung von 115 PS bietet. Darüber hinaus wird es einen überarbeiteten 1,5 Liter Benziner mit 150 PS geben. Als Diesel steht der Skoda Karoq in drei Leistungsklassen von 115 PS bis 190 PS im Programm. Das Spitzenmodell bietet serienmäßig Allradantrieb und ein siebengängiges Doppelkupplungsgetriebe. Die Preise für den Einstieg in die SUV-Klasse von Skoda sollen bei gut 21.000 Euro beginnen.

Verkaufsstart für den Skoda Karoq

Der Karoq soll im zweiten Halbjahr 2017 in den Markt eingeführt werden.

Datum:               02.06.2017
Verantwortlich:      Michael May
Bildquellen:         Presse/© Skoda