Suzuki Ignis auf dem Weg zum Neustart 2017

31. Oktober 2016

Die Europapremiere auf dem Autosalon in Paris hat der Ignis hinter sich gebracht. Jetzt begibt sich der Crossover in die Startposition zur Markteinführung im Januar 2017. Ignis – der Name bedeutet, aus dem Lateinischen übersetzt, Feuer, da bleibt natürlich die neugierige Frage, ob er auch ein entsprechendes Feuerwerk zünden kann. Genau genommen handelt es sich um einen alten Bekannten, der in zwei Generation gebaut, schon einmal von 2000 bis 2007 auf den Straßen zu sehen war und nach dem Erscheinen des SX4 eine längere Pause einlegte.

Wartungshinweise des Herstellers

Noch hat Suzuki keine exakten Informationen zu den Wartungsintervallen Inspektion/Ölwechsel zur Verfügung gestellt. Wir gehen davon aus, dass zur Ventilsteuerung wartungsfreie Steuerketten zum Einsatz komen. Die Motoröl-Spezifikation lautet: API SE|API SF|API SG|API SH|API SJ Standard. Sobald wir Kenntnis über genauere Details erhalten, werden wir Sie an dieser Stelle darüber informieren.

Die neue Welt aus Hartplastik

Natürlich hat ihn Suzuki als modernen Crossover auf der Plattform SHVS (Smart Hybrid Vehicle System) konzipiert, der sich im urbanen Stadtleben ebenso zurecht finden soll wie überall sonst auch. Dazu bringt er eine entsprechend hohe Sitzposition mit, wie sie heute als Argument für SUV mit Erfolg vermarktet wird. Mit einer Länge von 3,68 Meter ist und wirkt der Ignis kompakt und übersichtlich, der Radstand beträgt übrigens 2,44 Meter.Der Grill mit den langen Streben verkörpert den Markenauftritt, durch auffallend große Scheinwerfer wird der Effekt noch besser hervorgehoben. Der stimmige Gesamteindruck setzt sich fort durch die Bodenfreiheit, die kantigen Fenster oder etwa durch die drei Sicken auf Höhe der C-Säule.

Stereo-Kamera im Innenspiegel

Der Fahrgastraum ist für vier Personen konzipiert, das Interieur hinterlässt einen sauber verarbeiteten Eindruck. Vergleicht man dies mit dem Vorgänger, darf man beruhigt zum Ausdruck bringen, dass hier eine neue Welt entstanden ist. Leider dominiert im Cockpit der Werkstoff Hartplastik, von Suzuki ist allerdings zu hören, man arbeite bis zur Markteinführung noch an weiteren Details. Bestätigt werden kann aber bereits eine gut geratene Ergonomie und Gestaltung, wobei der Ignis sich an Mitbewerbern wie Renault Twingo, oder VW up! orientieren muss. In die Zeit passt das Touchscreen-Infotainment-System ebenso, wir die Anbindung von Smartphones. Am Innenspiegel angebracht ist eine Stereo-Kamera als helfende Unterstützung der Fahrsituationen.

Gut gelungenes Rücksitz-Konzept

Im rückwärtigen Raum eines Kleinwagens ist der Begriff Flexibilität natürlich keine neue Erfindung von Suzuki, dennoch aber die Basis für das Ignis-Konzept. Was auffällt ist nicht etwa die Neigungsverstellung, sondern die Möglichkeit der Verschiebung, wenn sie auch nicht größer als eine Handbreit ausfällt. Der Effekt allerdings ist die damit einhergehende Vergrößerung des Kofferraums, der sich bezüglich des Volumens dennoch in Grenzen hält, sich aber mit einer beträchtlichen Tiefe präsentiert. Bis zu 270 Liter sollen jedenfalls reinpassen.

Mildhybrid als Antriebsform

Das Motorkonzept besteht aus dem Duo 1.2 Liter Dualjet-Vierzylinder mit 90 PS und 120 Nm Drehmoment sowie einem kleinen Elektromotor. Diese Kombination rechtfertigt auch die Einstufung des Antriebs als sog. Mildhybrid, der für den Standardsprint zwischen 11,5 und 12,2 Sekunden benötigen soll. Laut Hersteller erreicht der Ignis eine Spitze von 170 km/h, vorangetrieben über ein automatisiertes Schaltgetriebe. Auf Wunsch, so ist zu hören, kann aber auch ein Allradantrieb geordert werden. Beim Preis allerdings muss noch immer geraten werden, von einer Summe um die 12.000 Euro sollte jedoch ausgegangen werden.

Datum:               31.10.2016
Verantwortlich:      red/Michael Vogt (michael-vogt@netzwunder.com)
Bildquellen:         Presse/© Suzuki 31.10.2016